Sektorielle Analyse des Gemüse- und Obstanbaus

 

Auf Anfrage der Abgeordnetenkammer vom 16. November 2017 wird im folgenden Bericht die Situation des nationalen Gartenbaus analysiert um Hemmnisse, die dem Ausbau der Produktion im Wege stehen zu identifizieren und um mögliche Lösungsvorschläge zu ermitteln.

Zuerst kann man sich die Frage stellen, weshalb der Ausbau dieses Sektors erstrebenswert ist. Die Weiterentwicklung des Gartenbaus, insbesondere des Gemüse- und Obstanbaus, stellt für die nationale Landwirtschaft die Möglichkeit dar, sich auf weitere Produkte zu diversifizieren und sich so ein zusätzliches Standbein zu sichern.

Zu den Besonderheiten des Gemüse- und Obstanbaus gilt, neben dem hohen Arbeitsaufwand und der eingeschränkten Haltbarkeit der Produkte, der potentiell hohe ökonomische Hektarertrag. Besonders für Betriebe mit begrenzten Flächen können diese Produktionen eine interessante Option darstellen um ihr Einkommen abzusichern.

Der Bericht beinhaltet eine kurze statistische Übersicht des Sektors, der von einer SWOTAnalyse (Strength, Weaknesses, Oppurtunities, Threats) gefolgt wird. Diese Methode wurde gewählt, da sie es erlaubt zum einen die internen Stärken und Schwächen der Betriebe, sowie die externen Chancen und Risiken des Sektors dazustellen.

In diese Analyse wurden neben den Erfahrungen aus dem täglichen Austausch mit dem Sektor auch die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit der im Sektor tätigen Institutionen wie Administration des services techniques de l’agriculture, Service d’économie rurale, Chambre d’Agriculture, Lycée technique agricole Ettelbruck, Institut fir biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg und Co Concept, mitaufgenommen.

Insbesondere wurde auch ein Workshop mit den Praktikern organisiert um deren Sicht der Dinge in den Bericht aufnehmen zu können. Die aus dem Workshop mit den Praktikern gewonnenen Erkenntnisse spiegeln sich in der SWOT-Analyse wieder.

Weitere Informationen zur Situation des nationalen Gartenbaus finden Sie in folgendem Bericht.

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