Elfte Ausgabe des „Bio-Agrar-Präis“ geht an das „Institut fir biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg IBLA“ (07.07.2019)

Romain Schneider, Minister für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung überreichte am 7. Juli 2019 in den Räumlichkeiten der Foire Agricole in Ettelbrück den „Bio-Agrar-Präis“ an das „Institut fir biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg a.s.b.l.“ (IBLA) in Anwesenheit von zahlreichen Gästen.

In seiner Rede würdigte Romain Schneider das Engagement des IBLA-Instituts, welches die biologische Landwirtschaft in Luxemburg Dank seiner zahlreichen Forschungsprojekte, vor allem im Bereich der Leguminosen, sowie der fachmännischen Beratung der Landwirte, vorantreibt.

Dieses Jahr ist eine besondere Auflage des Bio-Agrar-Preises, da die Jury, gemeinsam mit allen Preisträgern aus den Jahren 2009 bis 2015, eine Retrospektive über die letzten Jahre einberief. Neun von 14 potentiellen Teilnehmern hatten daraufhin eine Bewerbung inklusive Details, wie die gewürdigten Projekte oder Leistungen sich in den darauffolgenden Jahren weiterentwickelt haben, eingereicht.

Zur Bestimmung des Preisträgers setzte sich eine 10-köpfige Jury, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen stammen, zusammen.

Der „Bio-Agrar-Präis“ ist ein mit 4000 € dotierter Förderpreis für Verdienste in der biologischen Landwirtschaft Luxemburgs. Er zeichnet Personen, Organisationen und Betriebe aus, die im Bereich der biologischen Landwirtschaft (Produktion, Verarbeitung, Handel, Forschung, ONG, u.a.) tätig sind, oder besondere Leistungen für die biologische Landwirtschaft in Luxemburg erbracht haben.

Der „Bio-Agrar-Präis“ wurde 2009 im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes für die Förderung der biologischen Landwirtschaft ins Leben gerufen und erstmals verliehen. Ziel des Aktionsplanes ist die aktive Unterstützung bei der Entwicklung der biologischen Landwirtschaft in Luxemburg.

Dieses Jahr wird der Nationale Aktionsplan zur Entwicklung der biologischen Landwirtschaft in Luxemburg neu ausgearbeitet. Zu den diesjährigen Aktionen gehören, unter anderem, die finanzielle Unterstützung von diversen Forschungsprojekten sowie das Netzwerk von Demonstrationsbetrieben.

 

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