Amtliche Mitteilung

Blauzungenkrankheit

Wie seit der Mitteilung vom 9. September 2020 im Zusammenhang mit der Blauzungenkrankheit bekannt ist, unterliegt der Transport von Rindern aus Luxemburg in Gebiete, die frei von Blauzungenkrankheit sind, gewissen Einschränkungen.

Jungtiere unter 90 Tagen, die zum Export in die Niederlande bestimmt sind, müssen ein negatives Ergebnis einer Blutprobe (PCR) aufweisen sowie zum Zeitpunkt der Blutentnahme mit einem Insektizid, das gegen Culicoides wirksam ist, behandelt sein.

Derzeit besteht die Möglichkeit, die Blutproben entweder im Herkunftsbetrieb durch den Hoftierarzt entnehmen zu lassen oder dass ein Tierarzt diese Aufgabe in einer der Sammelstellen übernimmt.

In beiden Fällen übernimmt das Landwirtschaftsministerium die Kosten für die PCR-Analysen, welche im Veterinärlabor in Düdelingen getätigt werden. Für die Blutprobenentnahme wird der Tierarzt mit 5,77 € zuzüglich der 17% Mehrwertsteuer vom Staat entschädigt.

Es sei daran erinnert, dass alle über 90 Tage alten Rinder gegen Blauzungenkrankheit geimpft sein müssen, wenn sie in ein freies Gebiet verbracht werden. Der Impfstoff ist vorrätig und wird den Tierärzten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mitgeteilt von der Veterinärverwaltung

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