Virtuelle Foire Agricole Ettelbruck: lokale, saisonale und hochqualitative Lebensmittel im Fokus

FAE digital, im Zeichen der regionalen und saisonalen Lebensmittelherstellung

Im Rahmen der diesjährigen virtuellen Ausgabe der Foire Agricole Ettelbruck (3.-4.7.2020) setzt das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung seine Sensibilisierungskampagne „Vun eise Baueren, frësch fir Iech“ ganz ins Zeichen der lokalen und saisonalen Lebensmittelproduktion, der kurzen Vermarktungswege „vom Feld auf den Teller“, und der aktuellen Solidaritätswelle mit unseren heimischen Bauern und Winzer.

 

 

Vun eise Baueren, frësch fir Iech

 

Online im Dialog mit den Bürgern

Freitag, den 3.7.2020, um 17.00 Uhr
Landwirtschaft Live - Romain Schneider im Dialog mit den Bürgern

Im Rahmen der virtuellen FAE lädt Minister Romain Schneider zu einer Diskussionsrunde zum Thema Landwirtschaft ein. Fokus dieser Fragestunde: lokale, saisonale und biologische Produktion.

Sie sind interessiert ? Dann nehmen Sie teil an der Live-Übertragung am Freitag den 3. Juli um 17.00 Uhr und schicken Sie ihre Fragen „live“ oder schon im Vorfeld per Email an live@ma.etat.lu.

 

Landwirtschaft Live - Romain Schneider im Dialog mit den Bürgern:
www.fae.lu

 


Webinar Bioaktionsplan 2.7.2020

Bis 2025 soll der Anteil der biologisch bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen in Luxemburg auf 20% wachsen. Dabei soll der Nationale Aktionsplan zur Förderung der biologischen Landwirtschaft "PAN Bio 2025" den Luxemburger Bio-Sektor fördern und sowohl die Menge als auch den Anteil an Luxemburger Bio-Produkten zu steigern.

In seinem Vortrag erklärte Ing. Gerber van Vliet, Koordinator des Bio-Aktionsplans im Landwirtschaftsministerium, wie dieser Plan konkret umgesetzt werden soll und beantwortete interaktiv Fragen der Webinar-Zuschauer.

 

Webinar Bioaktionsplan im Replay anschauen:
Webinar Bioaktiounsplan

 


Lokal und saisonal: 10 Vorteile für Verbraucher, Produzenten und unser Klima

Immer mehr Menschen legen Wert auf eine gesunde Ernährung mit saisonalen und einheimischen Lebensmitteln.

Gerade in diesen Zeiten, wo die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten sichtbar wird, sollten Verbraucher die Chance nutzen, mit ihrem eigenen Kaufverhalten zu bestimmen, in welche Richtung es gehen soll, und welche Lebensmittel in Zukunft im Supermarkt im Regal liegen werden. Dabei ist der erste Schritt, sich zu informieren welche Essprodukte die landwirtschaftlichen Betriebe in Luxemburg produzieren und wo man diese einkaufen kann.

#regionalsaisonal2020

10 Gründe wieso einheimische und saisonale Esswaren voll im Trend liegen!

  1. Unterstützung der luxemburgischen Bauern, Winzer, Gärtner sowie der heimischen Verarbeitungskette
    Lokale Kleinbauern können schwer mit großen Lebensmittelketten konkurrieren und alles anbieten. Trotzdem gilt nach wie vor: Ohne Bauern kein Essen! Unser Landwirte stellen Lebensmittel buchstäblich auf den Tisch und verpflichten sich dazu, hohe Standards, die den Umweltschutz, den Tierschutz und den Verbraucherschutz betreffen einzuhalten.

  2. Lokale und saisonale Kaufentscheidung als Statement
    Der Kunde ist König! Jeder Einkauf ist eine persönliche Entscheidung für oder gegen ein faireres Landwirtschafts-, Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell.

  3. Heimische Produkte stehen für Identität
    Man beißt lieber in einen Apfel von der Obstwiese aus dem Nachbardorf als in ein anonymes Produkt vom Ende der Welt. Und warum sollten wir Milch und Eier aus dem Nachbarland kaufen, wenn das Gute vor der Haustür produziert wird?

  4. Eine lokale und saisonale Lebensmittelproduktion weist auch eine soziale Komponente auf, da zwischen dem Produzenten und dem Verbraucher ein persönlicher Kontakt entsteht. Dadurch lernt der Verbraucher, die Arbeit hinter der Lebensmittelproduktion zu wertschätzen.

  5. Saisonale und heimische Lebensmittel sind umweltschonender
    Freilandanbau, kurze Transportwege und weniger Treibhausgasemissionen sowie verkürzte Lagerzeiten tragen zu einer nachhaltigen Ernährung bei.

  6. Saisonale und lokale Lebensmittel sind nicht nur gesünder, sondern auch schmackhafter
    Da sie keine langen Transportwege zurücklegen, gelangen sie frisch und ausgereift in die Ladentheke und weisen oft eine bessere Qualität auf. Und wer sich mit Erntezeiten auskennt und saisontreu einkauft, wird oft mit einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis belohnt. Die kurzen Wege wirken sich sowohl positiv auf den Gaumen, als auch auf wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe aus!

  7. Lokale Lebensmittel schaffen Vertrauen!
    Als kleines Land hat Luxemburg den Vorteil, dass die nationale Lebensmittelproduktion sehr überschaubar ist. Da die verschiedenen Produktionsverfahren einfach zurückverfolgt werden können, kann Lebensmittelskandalen leichter vorgebeugt werden. Dies schafft Transparenz und Vertrauen in die Qualität und Sicherheit der Produkte.

  8. AntiGaspi
    Durch kurze Lieferwege verderben weniger Lebensmittel auf dem Weg ins Regal. Deshalb wirkt man beim Kauf lokaler Produkte auch gegen die Lebensmittelverschwendung. Mehr dazu auf antigaspi.lu.

  9. Ein saisonaler Speiseplan führt zu einem besseren Gespür für die Jahreszeiten, und man entdeckt vielleicht sogar vergessen geratene Gemüse- oder Obstarten!

  10. Bauernrezepte und Sterneküche auf gut Luxemburgisch.
    Ob in Großmutters Hausrezepten oder im feinen Sternerestaurant, Luxemburgs Kochkultur basiert seit jeher auf den Zugriff von frischen Kräutern, Gemüse, Obst und Fleisch aus lokalem Anbau. Und in der Gastronomie liegt die Luxemburgische Bauernküche unangefochten im Trend. Man denke nur an traditionelle Gerichte wie „Bouneschlupp" (Bohnensuppe), „Kniddelen“ (Knödel) oder „Feierstengszalot“ (Rinderfleischsalat).

Einen Überblick zu den in Luxemburg lokal und saisonal angebauten Obst- und Gemüsesorten verschafft der Saisonkalender des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung.

Lebensmittelversorgung

Zurzeit ist Luxemburg noch stark auf den Import von Obst und Gemüse angewiesen, um der Nachfrage der Bevölkerung nachkommen zu können. Aktuell stammen weniger als 5 % des in Luxemburg verkauften Gemüses aus der heimischen Produktion. Beim Obst liegt der Selbstversorgungsgrad sogar nur bei unter einem Prozent. Insgesamt hat die luxemburgische Gemüse- und Obstproduktion aber schon zugenommen. Eine Möglichkeit, die Produktion zu steigern, besteht z.B. im verstärkten Einsatz luxemburgischer Produkte in den Gemeinschaftsküchen.

 

Zum letzten Mal aktualisiert am