PAN-Bio 2025

Nationaler Aktionsplan zur Förderung der Biologischen Landwirtschaft

20% der landwirtschaftlichen Nutzfläche Luxemburgs soll bis 2025 biologisch bewirtschaftet werden, das ist das Ziel des Nationalen Aktionsplans zur Förderung der biologischen Landwirtschaft "PAN Bio 2025".

 

Koalitionsabkommen 2018-2023: Biolandbau in Luxemburg verstärkt fördern

Die Entstehung dieses neuen Aktionsplans geht auf das Koalitionsabkommen 2018-2023 zurück, welches eine Verstärkung der Maßnahmen zur Förderung einer Landwirtschaft im Einklang mit der Natur, insbesondere zur Förderung des biologischen Landbaus vorsieht.  Besonders hervorzustreichen ist die ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform der ökologischen Landwirtschaft, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert.

 

Derzeit liegt Luxemburg mit 5% biologisch bewirtschafteter Fläche hinter dem EU-Durchschnitt von 7%.  Luxemburg hat momentan insgesamt 148 Bioproduzenten (88 Landwirte, 15 Gärtner, 15 Winzer, 11 Obstbauern, 19 Imker) sowie 164 Verarbeitungsbetriebe (Metzger, Bäcker, Molkereien usw.), Händler, Verkaufsstellen und Importeure.

 

 

Im Vergleich mit den anderen europäischen Staaten mischt Luxemburg ganz vorne mit, was die Höhe der Pro-Kopf-Ausgaben für Bioprodukte angeht, gleich hinter Dänemark, der Schweiz und Österreich. Der Großteil dieser Produkte wird jedoch aus der EU oder dem Rest der Welt importiert ; der Anteil an national produzierten Waren ist je nach Produktsparte eher gering oder defizitär (z.B. Obst oder Gemüse)

 

Der neue Aktionsplan hat zum Ziel den Luxemburger Bio-Sektor zu fördern und sowohl die Menge als auch den Anteil an Luxemburger Bio-Produkten zu steigern.

„PAN-Bio 2025“ wurde in einem partizipativen Prozess in Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren erarbeitet.

 

 

 

 

 

 

4 strategische Säulen zur Förderung des biologischen Landbaus

Der „PAN-Bio 2025“ setzt sich aus 4 großen Säulen zusammen:

  1. Bestandsaufnahme der aktuellen Lage der biologischen Landwirtschaft in Luxemburg
  2. Sichtbarkeit des Sektors der biologischen Landwirtschaft bei den verschiedenen Bevölkerungsgruppen
  3. Attraktivität der biologischen Wirtschaftsweise für die Landwirte
  4. Förderung der verschiedenen Produktionsbereiche, der Verarbeitung und der Vermarktung.

Eine Evaluation während der Laufzeit des Planes wird es ermöglichen diesen, falls nötig, anzupassen um die ambitiösen Flächen-Ziele aus dem Koalitionsabkommen zu erreichen.

 

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