Preisstatistik der Buchführung

Seit 1999 erstellt der SER anhand der einzelbetrieblichen Buchführungsdaten Durchschnitts-, Minimal- und Maximalpreise verschiedener Betriebsmittel, wie Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Die Stichprobenauswahl der Preisstatistik ist nicht mit derjenigen des Testbetriebsnetzes identisch, sondern stellt eine Unterauswahl dar. Diese Durchschnittsermittlung weicht damit auch von der Hochrechnungsmethode der allgemeinen Wirtschaftskennwerte ab.

Unter Berücksichtigung der immer größer werdenden landwirtschaftlichen Unternehmen sowie der sich zunehmend globalisierenden Märkte, stellen die ausgewiesenen Zahlen eine wertvolle Entscheidungshilfe beim Zukauf von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln dar. Es ist uns daher wichtig, den Buchführungsbetrieben die ausgewerteten Daten frühestmöglich, noch vor Beginn der kommenden Einkaufssaison, zur Verfügung zu stellen. Deshalb beschränkt sich die Auswertung jeweils auf die Einkäufe der ersten neun Monate des Jahres, welche in der Regel die Haupteinkaufssaison darstellen.

Zusammen mit anderen Buchführungsdokumenten, wie dem "Rückbericht" sowie der "Kontenschreibung", welche den Betrieben von unserer Buchstelle zur Verfügung gestellt werden, besitzen die Landwirte so adequates Werkzeug um ihre Einkaufspreise mit den errechneten Durchschnitts-, Minimum- und Maximumwerten zu vergleichen, und damit eine objektive Basis bei künftigen Preisverhandlungen.

Weiter Verwertung findet die Preisstatistik bei der Erstellung des luxemburgischen Agrarberichtes sowie bei Datenlieferungen an EUROSTAT

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