Gekoppelte Leguminosenprämie

Ziel der Beihilfe 

Erhalt der Leguminosenproduktion in Luxemburg.

Mittelherkunft

EU-Haushalt: Europäischer Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL).

Zuwendungsempfänger  

In den Genuss einer gekoppelten Leguminosenbeihilfe kommen jene Betriebsinhaber, die:

  • aktiver Landwirt sind,
  • die Leguminosen in Luxemburg anbauen.

Die gekoppelte Leguminosenbeihilfe wird nur dann gewährt, wenn der Gesamtbetrag der Direktzahlungen vor Anwendung von Kürzungen und Ausschlüssen (Beihilfefähigkeit oder bei Cross Compliance-Verstößen) mindestens 100 Euro beträgt.

Förderfähige Maßnahmen

Gegenstand der Prämie: im Großherzogtum Luxemburg mit Leguminosen angebaute Flächen.

Fördervorausetzungen

Bedingungen

Folgende Leguminosenarten sind beihilfefähig:

  • Erbsen
  • Ackerbohnen
  • Klee
  • Luzerne
  • Wicken
  • Lupinen
  • Saat-Platterbse
  • Linsen

Bei Leguminosen/Getreide-Mischungen muss der Anteil der Leguminosen (im Gewicht des Saatguts) mindestens 60% betragen.

Haushaltsdisziplin

Damit dem Agrarsektor bei größeren Krisen im Rahmen der gemeinsamen Marktordnungen eine Unterstützung gewährt werden kann, wird jährlich eine Krisenreserve gebildet. Hierfür und zur Einhaltung der jährlichen Obergrenze für die aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) finanzierten Ausgaben sieht die GAP die sogenannte Haushaltsdisziplin vor.

Dabei wird der Gesamtbetrag der Direktzahlungen oberhalb eines Freibetrags von 2.000 Euro je Begünstigter um einen bestimmten Prozentsatz gekürzt.

Als Direktzahlungen gelten in Luxemburg die Basisprämie, die Greening-Prämie, die Prämie für Junglandwirte/-winzer sowie die gekoppelte Leguminosenprämie.

Zusätzliches

Der Beihilfegenuss ist an die Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen (Cross Compliance) gebunden.

Art und Höhe der Förderung

Beihilfebetrag

Die gekoppelte Leguminosenbeihilfe wird gewährt in Form einer jährlichen Zahlung je prämienfähiger Fläche.

Der zu gewährende Hektarbetrag wird jährlich festgelegt, indem die finanzielle Obergrenze durch die Gesamtzahl an beihilfefähiger Fläche geteilt wird. Die finanzielle Obergrenze beläuft sich auf 160.000 EUR.

Antragstellung

Auszahlung der Beihilfe

Vom 1. Dezember bis zum 30. Juni des folgenden Jahres.

Antragsformular

Flächenantrag

Einsendeschluss

15. Mai 2018 für das Jahr 2018.

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