Rahmenvorschriften in der biologischen Landwirtschaft

Private Bio-Anbauverbände quer durch Europa haben den Grundstein für die im Jahr 1991 verabschiedete erste Öko-Verordnung der Europäischen Gemeinschaft gelegt.

 

Inzwischen wurde dieser Gesetzestext überarbeitet und seit dem 1. Januar 2009 gelten demnach folgende Verordnungen:

Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91.

Verordnung (EG) Nr. 889/2008 der Kommission vom 5. September 2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen hinsichtlich der ökologischen/biologischen Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle.

Beide Verordnungen wurden und werden durch weitere Regelungen ergänzt bzw. verbessert.

 

In Luxemburg ist die Abteilung Protection des végétaux der Administration des Services Techniques de l’Agriculture (ASTA) die zuständige Behörde bei der Umsetzung der EG-Öko-Verordnung. Im Kontrollverfahren übernimmt sie die Aufgaben der Kontrollbehörde. Fünf private Kontrollstellen sind durch das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz akkreditiert und prüfen, unter Beaufsichtigung der ASTA, die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung vor Ort.

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