Fäulniskomplex "Penicillium, Frühbotrytis, Essigfäule"

Für den kundenorientierten, also qualitätsorientierten Winzer ist die Erzeugung von gesundem Lesegut mit einem ausreichenden Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Aromastoffen, auch in weniger guten Jahren eine der größten Herausforderungen.

Der Kunde verlangt schmackhafte, trockene Weine mit einer sortenreinen Aromatik, sowie süffig-spritzige Crémants. In guten, fäulnisfreien Jahren ist die Herstellung von botrytisfreiem Lesegut, welches diesen Ansprüchen gerecht wird, keine große Kunst. Was ist aber in Jahren mit nass-warmer Witterung während der Reifephase wie z.B. im Jahre 2006 zu tun? Auch in diesen Jahren muss reifes und gesundes Lesegut abgeliefert werden, um später den Kunden mit guten Produkten zufrieden stellen zu können. Daher sollte in einem kundenorientierten Betrieb nicht unbedingt der Erhalt höchstmöglicher Oechslewerte vorrangig sein, sondern die Qualitätssicherung der Traubenproduktion durch Optimierung der Herstellungsverfahren im Weinbau um marktfähige Traubenqualitäten zu produzieren.

A. Frühbotrytis als Eintrittspforte für den Penicilliumpilz bei kompakten Sorten

Für den Betriebsleiter bildet die langfristige Qualitätssicherung eine der größten Herausforderungen. Ziel ist es, auch in weniger guten Jahren die zur Erzeugung hochwertiger Produkte notwendige Traubenqualität zu erreichen. Dabei geht derzeit die größte Gefahr von dem Traubenfäulniskomplex aus (Botrytis, Penicillium, Essigfäulnis). In diesem Artikel wird öfter das Thema Botrytis angesprochen. Gemeint ist dabei hauptsächlich die Frühbotrytis. Sie entsteht einerseits durch Infektionen durch Abquetschen der Beeren ab 50°Oe. Hohe Niederschlagsmengen im Monat Juli fördern die Zellteilung in den Beeren. Bei kompakten Sorten und gutem Blüteverlauf zerquetschen sich dann die Beeren gegenseitig und es kommt zu Botrytisinfektionen durch Abquetschen. Frühe Botrytisherde werden später dabei fast immer von Sekundärpilzen wie Penicillium besiedelt.

Frühbotrytis entsteht aber andererseits auch durch Infektionen durch Platzen der Beeren ab 60° Oechsle. Hohe Niederschläge im August sowie Anfang September begünstigen besonders in wuchsstarken Anlagen bei unzureichender Laubwandpflege zusätzliche die Bildung von feinen Haarrissen in der Beerenhaut. Diese wiederum bilden die Eintrittspforte für Botrytis, Penicillium sowie Essigfäule.
Spätbotrytis hingegen besiedelt die Beeren erst durch direkte Infektionen bei Nässe ab 70°Oe. Die Sorten Riesling und Rivaner sind hiervon besonders bei hohen Temperaturen während der Reifephase betroffen. Spätbotrytis durch Direktinfektionen sind bei Burgundersorten eher selten.

Die in den letzten Jahren festgestellte Klimaerwärmung fördert nämlich in der Reifephase hauptsächlich neben der Essigfäule den Penicilliumpilz. Gemäß den Temperaturmessungen in der Wetterstation in Remich ist in den letzten 30 Jahren der Monat Oktober um rund 2°C und der September um rund 1°C wärmer geworden. Gleichzeitig wurde tendenziell eine Reifeverfrühung der Referenzsorte Rivaner in mittelfrühen Lagen um 8 Tage festgestellt. Hinzu kommt, dass die Niederschlagsmengen im Oktober in den letzten Jahren im Schnitt um rund 20 L/m2 höher als noch vor 30 Jahren lagen.

Penicillium expansum / minioluteum liebt genau diese feuchtwarme Witterung während der Reifeperiode. Gesunde Beeren können nicht befallen werden. Die Hauptinfektionswege sind Wunden, wobei zu beachten ist, dass die latenten Infektionsquellen wie beispielsweise Lentizellen, Beerenstielansatz und Fruchtmumien im Weinberg schon vorhanden sind. Erhöhter Penicilliumbefall wurde insbesondere bei zu hoher Wüchsigkeit (hohe N-Düngung, starken Ausdünnungsmaßnahmen, kompakte Trauben) festgestellt. Einschätzungen einiger Experten zufolge, muss dem Thema Wüchsigkeit daher in Zukunft mehr Achtung geschenkt werden.

BILD 1

Die Gefährlichkeit des Penicilliumpilzes im Vergleich zu Spätbotrytis ist als sehr hoch einzuschätzen. Die Schadensschwelle des Botrytispilzes ist einfacher zu bonitieren und liegt je nach Sorte oder herzustellendem Produkt zwischen 2-5% (Pinot Noir, Crémant) sowie 10-15% (Riesling).
Die Schadensschwelle beim Pencillium liegt extrem niedrig, eventuell viel niedriger als für eine vernünftige Erfassung des Befalls erforderlich ist. Fest steht, dass bei gesundem Traubenmaterial keine Gefahr von Penicilliumbefall besteht. Faules Traubenmaterial kann hingegen geringste Mengen von Penicillium enthalten. Diese geringen Mengen wiederum können muffig-erdige Schimmelaromen, wie beispielsweise Geosmin ausscheiden, welche dann im späteren Wein als „Champignonstoun“ wiedererkannt werden.
Im Crémant reichen geringste Mengen von Geosmin oder ähnlichen Aromen aus, um die Qualität der ganzen Cuvée zu beinträchtigen (die Geruchsschwelle für Geosmin in Wasser beträgt nach Literaturangaben 1-10 ng/l).

„Champignonnoten“ sind Zeichen fehlerhafter Traubenqualität!

Analysen von 2005er Burgunderweinen aus Luxemburg, bei welchen dieser typische muffig-erdige Schimmelton festgestellt wurde, ergaben, dass die gefundenen Konzentrationen an Geosmin in der Größenordnung um das Tausendfache über der Geruchsschwelle lagen.
Diese Entwicklung muss einer nüchternen Analyse unterzogen werden. Um weiterhin hochwertige Crémants, aromatische Weißweine sowie samtige Pinot Noir Rotweine herzustellen, muss in einigen Betrieben bei der Weinbergsbewirtschaftung umgedacht werden.
Hauptsächlich die rheinlandpfälzischen Versuchsanstalten haben in den letzten Jahren die Praxistauglichkeit einiger Verfahren geprüft, um die Traubenqualitäten zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf die Fäulnisbekämpfung.
Die Hauptvorteile dieser innovativen Maßnahmen wie Gibb3-Einsatz, frühe Entblätterung, Traubenteilen liegen nicht vorrangig in der Verbesserung der Qualität in guten Jahren, sondern in der Qualitätssicherung sowie Qualitätsoptimierung in nassen oder kälteren Jahren, insbesondere bei kompakten Traubenstrukturen.

B. Qualitätssicherung durch lockere Trauben

1. GIBB3: Eine positive Bilanz

Aus der obigen Problemstellung ergeben sich folgende Zielvorgaben an Bioregulatoren:

  • Lockere Trauben durch Ausrieselung oder Verlängerung der Traubenstiele,

  • Hemmung des Dickenwachstums,

  • Ertragsregulierung,

  • Reifeförderung,

  • einfache Ausbringung,

  • keine Nachfolgeschäden.

Gibb3, ein natürlicher, in der Rebpflanze vorkommender Bioregulator, erfüllt im Vergleich zu anderen Regulatoren wie z.B. dem Etephon, derzeit am besten die Zielvorgaben.

Gibb3 verursacht keine Folgeschäden bei Spätburgunder, Weißburgunder sowie Grauburgunder bei einer Anwendung von 2-3 Tabletten auf 100L Spritzbrühe. Bei diesen Sorten kommt es zu leichten Ertragsreduzierungen von maximal 15%; die einzelnen Trauben tragen dadurch deutlich weniger Beeren. Lediglich bei den (ertragsreichen) Mariafeldklonen (L12, L13…) sind Ertragseinbußen bis zu 30% möglich.

Der Hauptvorteil von Gibb3 liegt in der erheblichen Wirkung gegen Botrytis und Essigfäule durch Verrieseln der Gescheine und Verlängerung der Beerenstiele. Je kompakter die Sorte desto besser ist die Wirkung gegen die Traubenfäulnis. Durch den Gibb3 Einsatz werden hauptsächlich die (gefährlichen) frühen Botrytisinfektionen vermieden. Bei kompakten Pinot Noir sowie Pinot Meunier Klonen wurde in Oppenheim ein Wirkungsgrad von bis zu 70% gegen Botrytis erreicht. Auch wenn optisch oft fast kein Unterschied vorliegt, so weisen kompakte Trauben durch die GiBB3 Behandlung im Innern wesentlich weniger zerquetschte Beeren auf. Man spricht dabei von einem reduzierten Packungsgrad der Traube.

Andere Wirkungen bei diesen Sorten:

  • Verfrühung des Reifebeginns,

  • oft erhöhte Mostgewichte.

Versuche ergaben, dass durch die lockerbeerige Struktur und den physiologischen Effekt von Gibb3, die Farb- und Phenoleinlagerung im Vergleich zu unbehandelten Varianten beim Pinot Noir größer war. Hauptqualitätsproblem bei den kompakten Burgundern ist und bleibt neben den hohen Erträgen die Frühbotrytis.

In Anbetracht der vielen Forschungsergebnisse kann Gibb3 gefahrlos in der Praxis unter Berücksichtigung einiger Vorsichtsmaßnahmen angewendet werden.

Anwendungsempfehlungen:

  • Entwicklungsstadium ES 61-69 (Blütebeginn – abgehende Blüte);

  • Netzmittel zusetzen: Trend 90 mit 100 ml/hl;

  • in Anlagen mit Botrytis- und Essigfäulnisproblemen;

  • Spritzungen bei feuchter Witterung ergeben die stärkste Verrieselung;

  • Eine maschinelle Entblätterung vor der Blüte ist zu empfehlen;

  • nur bei Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Noir;

  • bei trockenem Wetter: 2 Tabletten/100L bei 800L Wasser/ha in die Traubenzone;

  • bei schlechtem Blütewetter (wie z.B. Juni 2004): 1 Tablette / 100 L Wasser.

Keine Anwendung:

  • in ertragsschwachen Anlagen;

  • bei anderen Sorten;

  • nach der Blüte (Nach ES 69).

2. Traubenteilen

Das Traubenteilen oder Traubenhalbieren hat einen ertragsreduzierenden Effekt von 30% bis 50%. Diese Maßnahme kann ab Schrotkorngröße bis kurz vor Traubenschluss durchgeführt werden. Man schneidet die Trauben kurz oberhalb der Mitte horizontal durch, so dass die in der oberen Hälfte verbleibenden Beeren mehr Platz haben. Dieses Verfahren hat einen sehr hohen Wirkungsgrad gegen Botrytis. Dabei werden sogar bei den kompakten Burgunderklonen die verbleibenden Trauben deutlich lockerbeeriger und damit wesentlich botrytisfester.

3. Entblätterung

Die Entblätterung kann an 3 verschiedenen Terminen erfolgen:

  • Entblätterung kurz nach der Blüte,

  • Entblätterung der Traubenzone kurz vor der Blüte,

  • Entblätterungen ab Traubenschluss.

Entblätterung kurz nach der Blüte

Entblätterung der Traubenzone kurz nach der Blüte ist eine bekannte Maßnahme, um die Traubenqualität zu fördern. Diese Maßnahme ermöglicht eine gute Durchlüftung und damit das Abtrocknen der Beeren. Die freigestellten Stiele und Beeren härten ab und werden widerstandsfähiger gegen Botrytis. Die Platzfestigkeit wird ebenfalls wesentlich verbessert.

Grundsätzlich sollte bei Weißweinsorten die am Nachmittag sonnenabgewandte Seite entblättert werden. Zu beachten ist, dass die Entblätterung sofort nach der Blüte durchzuführen ist, denn eine spätere Entblätterung, etwa nach Traubenschluss, kann zu Verbrennungen führen und es wird nicht mehr die gleiche Wirkung gegen Botrytis erzielt.

Entblätterung der Traubenzone kurz vor der Blüte

Durch den Verlust der Laubmasse kurz vor der Blüte erleidet die Rebe einen Assimilationsschock. Dieser wirkt sich bei Pinot Noir, Pinot Gris sowie Pinot blanc negativ auf die Befruchtung der Beeren und dadurch auf die Beerenzahl pro Traube aus. Zusätzlich wird die Photosyntheseleistung des Rebstockes bis zum Stadium Traubenschluss beeinträchtigt, so dass die Zellteilung wesentlich verlangsamt wird. Dies hat eine Verkleinerung der Beeren und daher botrytisfestere Trauben zur Folge. Der Vorteil der frühen Entblätterung ist, dass der Verlust an Laubfläche zum Zeitpunkt wo die Zuckereinlagerung beginnt, wieder vollständig kompensiert ist. Eine Beeinträchtigung der Öchslewerte ist also bei einer Entblätterung vor der Blüte nicht zu erwarten. In Versuchen bei beidseitiger Entlaubung wurde eine Ertragsreduzierung von durchschnittlich 20% festgestellt. Eine Entblätterung vor der Blüte nicht bei den Sorten Auxerrois und Gewürztraminer durchführen.

Keine Entblätterungen ab Traubenschluss

Leider wird oft mit der Entblätterung erst ab Traubenschluss angefangen, nachdem alle anderen Arbeiten im Weinberg erledigt sind. Diese Entblätterungen sind sehr kritisch zu betrachten, denn zu diesem Zeitpunkt ist die Zellteilungsphase fast beendet und die Zuckereinlagerung beginnt. Geht zu diesem Zeitpunkt wertvolle Assimilationsfläche durch eine Teilentblätterung verloren, so sind Mostgewichtsverluste möglich. Außerdem sind diese Beeren nicht an die Sonneneinstrahlung gewöhnt. Ab Hang der Trauben ist die Selbstregulierung der Beerentemperatur eingeschränkt. Daher kommt es oft bei Trauben, welche zu spät freigestellt wurden, zu Sonnenbrand. Früh entblätterte Beeren sind hingegen unempfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung. Bei später Entblätterung ist außerdem die botrytismindernde Wirkung, insbesondere bei kompakten Trauben, nur noch eingeschränkt vorhanden.

Intensität der Entblätterung

Allgemeine Regeln gibt es keine. Je wüchsiger die Anlage, desto stärker sollte die Entblätterung ausfallen. Wuchsschwache Anlagen hingegen bedürfen kaum einer intensiven Entblätterung. Deshalb sollte die Entlaubung in Abhängigkeit vom Blatt-Frucht Verhältnis erfolgen.

Eine einseitige Entblätterung der Traubenzone in wuchsstarken Anlagen Burgunderanlagen sollte allenfalls vorgenommen werden.

Maschinelle Entblätterung und Arbeitsaufwand

Derzeit sind einige Entlaubungsgeräte auf dem Markt, welche teilweise auf verschiedenen Funktionsprinzipien beruhen. Interessierten Winzern steht im Weinbauinstitut, Abteilung Weinbau, eine ausführliche Dokumentation über die verschiedenen Gerätetypen zur Verfügung (Tel: 23 612 218). Selbstverständlich gibt auch der örtliche Maschinenhändler Auskunft über diese Geräte.

Der Arbeitszeitaufwand beträgt für eine manuelle einseitige Entblätterung der Traubenzone je nach Intensität 40-80 Akh/ha. Bei der Maschinellen Entblätterung hängt der Kostenaufwand vom Gerätetyp und der Schleppergeschwindigkeit ab. Im Lohneinsatz ist die maschinelle Entblätterung kostengünstiger als die manuelle (Quelle: DLR RheinPfalz). Durch die Entblätterung wird aber gleichzeitig bei der Handlese Arbeitszeit gespart werden, so dass ein Teil der Kosten bei der Ernte wieder eingespart werden.

Ausdünnung (Vendange Verte) und Entblätterung

Maßnahmen welche eine ausdünnende Wirkung haben, sollten wegen Botrytisgefahr unbedingt mit einer frühen Entblätterung kombiniert werden:

  • Entfernen von Gescheinen,

  • Entfernen ganzer Trauben zum Reifebeginn (Vendange Verte).

C. Qualitätsprogramme dem Markt und dem Klimawandel anpassen.

Informierte Betriebsleiter wissen, dass schon ein kleiner Anteil an faulen Trauben die Oechslewerte um 2-3 Grad erhöhen kann. Aber schon ein kleiner Anteil an faulen Trauben kann zu „Geosmin“noten im Wein und Crémant führen und Gelbstiche bei Rotweinen verursachen.

Um hochwertige Crémants, aromatische Weißweine sowie samtige Pinot Noir Rotweine herstellen zu können, muss im Weinberg umgedacht werden, um sicherzustellen, dass wir auch in schlechteren Jahren die vom Kunden erwünschte Qualitäten hinkriegen. Daher muss den qualitätssichernden Maßnahmen in Zukunft insbesondere bei den Traubenausbezahlungsprogrammen in einigen Strukturen mehr Rechnung getragen werden. Ansonsten wird in vielen Fällen im Weinberg an dem Markt vorbei produziert.

Für den Flaschenweinverkäufer lohnen sich diese zusätzlichen Arbeiten jedenfalls.

D. FAZIT: Immer locker bleiben

Die Sicherung der Traubenqualität wird hauptsächlich durch eine lockere Traubenstruktur erreicht. Folgende Maßnahmen wären in normal- bis starkwüchsigen Anlagen diesbezüglich durchzuführen:

Zur Herstellung von Premiumqualitäten / Crémant:

  • einseitige Teilentblätterung zur Blüte (Schattenseite bei Weißweinsorten) (*);

  • eventuell Gibb3 Einsatz bei Pinotsorten;

  • Botrytizideinsatz (2X) insbesondere bei kompakten Trauben (Pinotsorten, Riesling).

Zur Herstellung von Topqualitäten (60 hl/ha):

  • Entblätterung zur Blüte (*)

  • Eventuell Gibb 3 Einsatz bei Pinotsorten

  • Traubenhalbieren

  • Botrytizideinsatz (2x)

(*) In stiellähmeempfindlichen Weinbergen sollten bei einer Entblätterung ab Traubenschluss Mg-haltige Blattdünger angewendet werden.

In starkwüchsigen Anlagen sollte die N-Düngung reduziert werden, und eine, dem Standort angepasste Begrünungsstrategie zur Anwendung kommen.

 

 

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