Agrarpolitik

Die Agrarpolitik Luxemburgs nimmt eine bedeutende Rolle ein, da rund die Hälfte der Landesfläche durch die Landwirtschaft bewirtschaftet wird. Sie stellt daher eine besondere Herausforderung aber auch Chancen dar, denen die landwirtschaftliche Gemeinschaft in diesem Kontext gegenübersteht. Die Regierung legt einen starken Fokus auf die Förderung einer nachhaltigen, kompetitiven Landwirtschaft, welche auf eine hochwertige Agrarproduktion ausgerichtet ist. Wasserschutz, Klimawandel und der Erhalt der Biodiversität spielen dabei ebenfalls eine zentrale Rolle, um den Anforderungen der Gesellschaft und der Umwelt gerecht zu werden.

Die Agrarpolitik des Landes zielt darauf ab, die landwirtschaftliche Rentabilität zu erhalten und gleichzeitig aber auch Umweltaspekte zu berücksichtigen. Wasserschutz und die Emissionen der Landwirtschaft (Ammoniak, Treibhausgase) spielen eine zentrale Rolle in der Gestaltung der Politik, um den gesteckten Zielen für Luxemburg in diesen Bereichen gerecht zu werden. Die schwindende Biodiversität und die Bodenerosion sind andere Herausforderungen, die zu berücksichtigen sind.

Die natürlichen Ressourcen des Landes sollen durch gezielte Maßnahmen geschützt und gefördert werden. Durch die Integration von ökologischen Aspekten in die Agrarpolitik stärkt Luxemburg nicht nur die Vielfalt der Lebensräume, sondern trägt auch zur langfristigen Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion bei.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden braucht es jedoch den aktiven Landwirt, Gärtner, Winzer,… und besonders junge Landwirte die auch noch in Zukunft ihre Chancen in der Landwirtschaft sehen. Die Agrarpolitik möchte daher gestalten um weiterhin ein attraktives Umfeld zu garantieren das eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln ermöglicht.

Die ländliche Entwicklung muss in diesem Zusammengang mit integriert werden, denn auch sie beeinflusst die Gestaltung der verschiedenen ruralen Regionen und kann auch eine wesentliche Hilfestellung sein für die Entwicklung des landwirtschaftlichen Sektors ebenso wie der nachhaltigen Nutzung und Erhaltung natürlicher Ressourcen.

In diesem Kontext sind koordinierte Strategien, gezielte staatliche Unterstützung, und technologische Innovationen sowie die Integration in die Europäische Agrarpolitik entscheidende Elemente. Netzwerken und ein abgestimmtes Zusammenarbeiten unter den verschiedenen Akteuren sind von extremer Bedeutung um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten. 

Unterrubriken

Zum letzten Mal aktualisiert am