Neues Orthobunyavirus nachgewiesen

Animaux

Rinder in Luxemburg betroffen

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In den vergangenen Wochen wurden in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Belgien ein neues Orthobunyavirus der Simbu-Serogruppe („Shamonda-like“) bei Rindern nachgewiesen.

Am Dienstagabend (25.08.2026) wurde der Verdacht auf Shamonda-like Virus (SHAV) für Rinder aus Luxemburg bestätigt. Insgesamt wurden 20 Betriebe mit Verdachtsfällen auf das Shamonda-like Virus getestet. In mehr als der Hälfte der Betriebe (13 von 20) konnte das Virus nachgewiesen werden.

Die ALVA hat die praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzte bereits am 04. August 2026 über den Nachweis des neuen Orthobunyavirus in vereinzelten Ländern in Europa informiert und am 11. August 2026 weitere Informationen zur Diagnostik bereitgestellt.

Bislang wurden bei Rindern überwiegend milde Krankheitsverläufe mit Fieber, Durchfall sowie einem Rückgang der Milchleistung beschrieben.

Am Dienstag (25.08.2026) wurden in der Schweiz zwei Fälle bei Pferden mit neurologischen Symptomen bestätigt.

Für eine klinische Erkrankung des Menschen durch SHAV gibt es bislang keinen Nachweis.

Weitere Informationen unter anderem zu Empfehlungen für Tierhalter und präventiven Maßnahmen finden Sie im Infoblatt „Neues Orthobunyavirus der Simbu-Serogruppe“.

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