Erosion
Schutz vor Sturzfluten im Klimawandel – von den Feldern zur AgrarlandschaftProjektziel
Praktische Empfehlungen, wie die Landwirtschaft in Luxemburg ihre Böden besser schützen, Überschwemmungen vorbeugen und sich an den Klimawandel anpassen kann.
Projektbeschreibung
Starke Regenfälle und Überschwemmungen nehmen durch den Klimawandel auch in Luxemburg zu. Für die Landwirtschaft bedeutet das: wertvoller Boden wird weggeschwemmt, Nährstoffe gehen verloren und die Erträge sinken.
Das Forschungsprojekt EROSION untersucht, wie man Böden und Felder besser schützen kann. Dazu werden auf landwirtschaftlichen Flächen im Attert-Tal moderne Messgeräte eingesetzt. Die Forschenden messen dort Regen, Abfluss, Bodennässe und Bodenerosion. Mit Hilfe von Computermodellen wird anschließend berechnet, wie sich verschiedene Anbauweisen und Schutzmaßnahmen auf Erosion und Überschwemmungen auswirken.
Geplant sind unter anderem:
- Tests zu verschiedenen Bodenbearbeitungen und Fruchtfolgen
- Bewertung von Pufferzonen (z. B. Grünstreifen), die Wasser zurückhalten und Boden festhalten
- Entwicklung eines neuen Modells, das Risiken für Bodenerosion voraussagt
- Erste Schritte zu einem Online-Tool, das Bäuerinnen und Bauern Erosionsrisiken in ihrer Region anzeigen könnte
Das Projekt wird gemeinsam von der LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology), dem Karlsruher Institut für Technologie sowie der landwirtschaftlichen Beratungsorganisation Convis durchgeführt.
Projektträger
- Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)
Partner
- Karlsruhe Institue for Technology
- Convis
Resultate
Hier wird später mehr zu dem Projekt EROSION, welches im Rahmen des FNR-MA Calls unterstützt wird zu finden sein.
Kosten
Das Projekt wird vom Landwirtschaftministerium und dem Fonds National de la Recherche (FNR) mit insgesamt ca. 578.842 Euro gefördert. Das Projekt wird 48 Monate dauern.
Zum letzten Mal aktualisiert am