NitMetFun

Steigerung der Stickstoffverwertungseffizienz und Reduzierung der Methanemissionen im Milchkuhbetrieb

Projektziel

Ziel des Projekts ist es, den Einfluss der anaeroben Pilze auf die Stickstoffverarbeitung zu untersuchen und somit gegebenenfalls die Methanemissionen zu reduzieren.

Projektbeschreibung

Zurzeit stammt ein Drittel der menschengemachten Treibhausgasemissionen aus der Lebensmittelherstellung, wobei ein Großteil der Methanemissionen auf die Milchproduktion zurückzuführen ist. Bei der Fütterung der Nutztiere gehen durch ineffiziente Verarbeitung im Pansen viele Proteine (d.h. Stickstoff) des Nahrungsmittels verloren, sodass der Stickstoffverlust in die Umwelt erheblich ist (rund 77 % des gesamten Stickstoffs) und zu Boden-, Wasser- und Luftverschmutzung führt. Da die Versorgung der Tiere mit wichtigen Nährstoffen in deren Pansen erfolgt, ist es wichtig dessen vielfältiges Mikrobiom genau zu kennen. Ein Teil dieses Mikrobioms sind anaerobe Pilze, die bisher noch nicht ausreichend erforscht wurden.

Im Projekt NitMetFun wird der Zusammenhang zwischen der Funktionsweise dieser wenig untersuchten anaeroben Pilze im Pansen und den Faktoren Haltung, Ernährung und Genetik der (Milch-)Kuh untersucht. 

Die Ergebnisse des Projekts werden es den Bauern in Luxemburg ermöglichen, die Zusammensetzung der anaeroben Pilze im Pansen und somit den N- und C-Metabolismus der Milchkühe mithilfe schneller und nicht-invasiver Methoden zu bewerten.

Projektträger

  • Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST)

Partner

  • Université de Liège
  • Justus-Liebig-Universität Giessen
  • Centre wallon de recherches agronomiques (CRA-W)
  • Convis

Resultate

Hier wird später mehr zu dem Projekt NitMetFun, welches im Rahmen des FNR-MAAV Calls unterstützt wird, zu finden sein.

Kosten

Das Projekt wird vom Landwirtschaftministerium und dem Fonds National de la Recherche (FNR) mit insgesamt ca. 699.000 Euro gefördert. Das Projekt wird 48 Monate dauern.

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