Neuigkeiten aus dem OH4Surveillance-Projekt

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Zeckenmonitoring liefert wichtige Erkenntnisse für Luxemburg

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Insgesamt trugen rund 37 % der untersuchten Zecken mindestens einen Krankheitserreger. Das unterstreicht die Bedeutung einer kontinuierlichen Überwachung zur Einschätzung möglicher Gesundheitsrisiken.
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Im Rahmen des EU-kofinanzierten Projekts OH4Surveillance werden in Luxemburg seit 2025 Zeckenbestände und zeckenübertragbare Krankheitserreger systematisch überwacht. Die jüngsten Ergebnisse liefern wertvolle neue Erkenntnisse über die Verbreitung von Krankheitserregern und tragen dazu bei, Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier besser einzuschätzen.

Das Team für Klinische und Angewandte Virologie des Luxembourg Institute of Health (LIH) untersuchte rund 4.500 Zecken aus verschiedenen Regionen des Landes. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass etwa 17 % der untersuchten Zecken mit Borrelia burgdorferi sensu lato, den Erregern der Lyme-Borreliose, infiziert waren. Zudem wurden mehrere Borrelien-Arten identifiziert, die mit unterschiedlichen Krankheitsverläufen beim Menschen in Verbindung stehen.

Darüber hinaus konnten in den Proben weitere bekannte und neu auftretende zeckenübertragbare Krankheitserreger nachgewiesen werden. Insgesamt trugen rund 37 % der untersuchten Zecken mindestens einen Krankheitserreger. Das unterstreicht die Bedeutung einer kontinuierlichen Überwachung zur Einschätzung möglicher Gesundheitsrisiken.

Die Arbeiten im Rahmen von OH4Surveillance werden fortgesetzt. Ziel ist es, die Vielfalt der in Luxemburg vorkommenden Krankheitserreger weiter zu erfassen und deren Bedeutung für die Gesundheit von Menschen und Tieren besser zu verstehen. Die gewonnenen Daten leisten einen wichtigen Beitrag zum One-Health-Ansatz, der die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt gemeinsam betrachtet.

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