KNuVieh
Kleegrasnutzung im viehlosen Betrieb
Projektziel
Ziel des Projektes „KNuVieh – Kleegrasnutzung im viehlosen Betrieb“ ist es, Nutzungswege für Kleegras zu ermitteln, diese auf Eignung für die luxemburgische Betriebe zu überprüfen und betriebsspezifisch anzupassen. Final gilt es, diese hinsichtlich Umsetzbarkeit, Nährstoffeffizienz, Arbeitsbedarf und Wirtschaftlichkeit zu bewerten.
Beschreibung
Der Kleegrasanbau ist für biologisch wirtschaftende Betriebe von großer Bedeutung, da über dessen biologische Stickstofffixierung die Bodenfruchtbarkeit erhöht wird. Der in organischer Form im Humus gebundene Kohlenstoff trägt entscheidend zur Basis der Ernährung der folgenden, abtragenden Ackerkulturen, typischerweise Marktfrüchte, bei. Zudem verbessert sich durch die intensive Durchwurzelung des Kleegrases die Bodenstruktur, Durchlüftung und Wasserhaltefähigkeit des Bodens.
Die Kleegrasnutzung wird in Gemischtbetrieben maßgeblich durch die Fütterung von Wiederkäuern erreicht. Durch eine weiter fortschreitende Spezialisierung der landwirtschaftlichen Betriebe finden wir heute in Luxemburg eine steigende Zahl von viehlosen oder vieharmen Betrieben, die das Kleegras für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit dringend in die Fruchtfolge integrieren müssen, gleichzeitig aber aktuell keine Nutzungsmöglichkeit dafür haben. Futter-Mist-Kooperationen sind gängige Praxis, wodurch allerdings Abhängigkeitsverhältnisse entstehen. Zudem ist in Zukunft mit einem Rückgang der Wiederkäuerzahlen aufgrund sich verändernder Ernährungsgewohnheiten zu rechnen. Nicht zuletzt aus diesem Grund sollten betriebsspezifische Alternativen neben den Futter-Mist-Kooperationen gesucht werden, die nach Möglichkeit auch weitere auf dem Betrieb anfallende organische Reststoffe einbeziehen.
Dauer
01.07.2026-31.12.2028
Projektträger
- Institut fir Biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie a.s.b.l. (IBLA)
Partner
- Betrieb Familie Rossler-Schank - Um Knapphaff (Daniel Rossler)
- Betrieb Fischbach (Paul Fischbach)
Resultate
Ergebnisse des Projektes werden hier auf der Webseite des Ministeriums unter „Mehr dazu“ zur Verfügung gestellt. Mit ersten Ergebnissen ist voraussichtlich ab Ende 2026 zu rechnen.
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