Pflanzenkohle herstellen und verwerten (Pyrolyse)

Aus dem Weinbau für den Weinbau

Das Projekt zielt darauf ab, das in einem Weinbaubetrieb anfallende pflanzliche Material zu verarbeiten.
© Vinum.eu

Projektziel

Ziel des Projektes ist es, die Pyrolyse im Weinbau und in der Landwirtschaft als praxisnahes, anwendbares Verfahren zu optimieren und über einen entsprechend organisierten Wissenstransfer in der weinbaulichen und landwirtschaftlichen Praxis zu etablieren.

Beschreibung

Das Projekt zielt darauf ab, das in einem Weinbaubetrieb anfallende pflanzliche Material (gerodete Altreben, mehrjähriges Schnittholz) zu verarbeiten. Diese umfangreiche Kohlenstoff-Ressource wird bisher kaum in organische Stoffkreisläufe rezykliert und bleibt deswegen weitgehend ungenutzt. Durch den Verfahrensweg der Pyrolyse kann das o.g. im Weinbaubetrieb anfallende Material zusammen mit Holz, Heckenschnitt in pflanzlichen Kohlenstoff (Pflanzenkohle) umgewandelt werden. Diese Pflanzenkohle kann in Kompostierungsverfahren integriert werden sowie als organischer Dünger und Bodenverbesserer auf Nutzflächen eingesetzt werden. Im Vergleich zur herkömmlichen Verbrennung ermöglicht dies eine nachhaltige Nutzung und Wiederverwertung der Ressourcen und bildet gleichzeitig eine CO2-Senke, da der Kohlenstoff im Betriebskreislauf verbleibt.

Dauer

01.07.2026 – 31.12.2028

Projektträger

  • Institut fir Biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie a.s.b.l. (IBLA)

Partner

  • Weingut Marc Weyer, Grevenmacher, Ansprechpartner Felix Weyer
  • Domaine Krier-Welbes, Ellange-Gare, Ansprechpartner Guy Krier

Resultate

Ergebnisse des Projektes werden hier auf der Webseite des Ministeriums unter „Mehr dazu“ zur Verfügung gestellt. Mit ersten Ergebnissen ist voraussichtlich ab Juli 2027 zu rechnen.  

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